Wettbewerb Bahnhofsvorplatz

Gestalterische, städtebauliche und funktionale Neuordnung.

Dem Bahnhofsplatz kommt zum einen mit seiner Funktion als Entree zur Stadt für den Besucher als auch als hochfrequentierter verkehrlicher Knotenpunkt besondere Bedeutung zu. Die gestalterische und strukturelle Neuordnung war Ziel des Wettbewerbs.

Die Funktionen des Platzes überlagern sich auf drei Ebenen: Straßenebene, Passagenebene und U-Bahnebene. Wobei der Passagenebene die wichtige Verknüpfungs- und eigentliche Zugangsfunktion zur Altstadt zukommt. Um die bislang getrennten Ebenen räumlich und strukturell zu verknüpfen wird in der zentralen Platzfläche eine großzügige Öffnung geschaffen.

Durch die Neuordnung der Straßenbahnführung wird eine Kreuzungsfreiheit zwischen Fahrgästen und Schienenverkehr realisiert. Alle Umsteigevorgänge orientieren sich zu der durch die Öffnung neu entstandenen Platzmitte in der Passagenebene.

Die neue Funktionsmitte wird durch das zentrale, von Stützenscheiben getragene Dach unterstrichen. Die Stützenstellung schafft Räume, durchschneidet Ebenen und verbindet diese.

Der Bahnhof erhält wieder einen angemessenen Bahnhofsplatz, der sich an historischen Vorbildern orientiert. Eine klassisch axial aufgebaute, zonierte Vorfläche mit strenger Grünordnung. Die Mittelhalle bekommt ihre ursprüngliche Bedeutung zurück.

Städtebauliche und funktionale Neuordnung des Bahnhofsvorplatzes als Eingangtor zur Nürnberger Altstadt. Neustrukturierung des öffentlichen und Individualverkehrs. Öffnung und Aufwertung der unterirdischen Fußgängerpassage.

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Wettbewerb Bahnhofsvorplatz

Gestalterische, städtebauliche und funktionale Neuordnung.

Baujahr 2002

Leistung 1. Preis Wettbewerb

BK -

Bauherr:
Stadt Nürnberg

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