Ev.-luth. Pfarrkirche St. Georg in Wendelstein

Schadensanalyse der Bausubstanz, Maßnahmenkonzept, Gesamtsanierung

Die Kirche St. Georg hat eine lange, noch nicht vollständig geklärte Baugeschichte mit mehreren Bauphasen. Als vermuteter Kern eines Königshofes des 9. Jahrhunderts, der im Baubestand aufgegangen ist, wurde der Kirche eine überregionale Bedeutung zuerkannt.

Die verschiedenen Bauveränderungen führten zu gravierenden Schäden am Baugefüge, die Ursachen hierfür waren ungeklärt. Aufgabe war daher, durch analytische Voruntersuchungen die Schadensursachen zu klären und auf dieser Grundlage eine konstruktiv-konservatorische Sanierungsmaßnahme zu konzipieren.

Im Rahmen der Untersuchungen erkundeten Bauforscher, Tragwerksplaner, Baudynamiker und Restaurator den Baubestand, vor allem hierbei die Dachwerke, Wandkonstruktionen und Gewölbe, sowie den Glockenturm mit seinem Geläut.

Folgende anspruchsvolle und vielfältige Maßnahmen resultierten aus diesen Voruntersuchungen:
- Konsolidierung der historischen Dachwerke des 15. bis 17. Jahrhunderts
- konstruktiv-restauratorische Bearbeitung von Wänden und Gewölben
- Konstruktive Sicherung des zweifach erhöhten Turmmauerwerks
- Modifizierung der Glockentechnik zur Verringerung der dynamischen Belastung des Turmmauerwerks.

Schadensanalyse zu Schäden an den mittelalterlichen Dachwerken und der Bausubstanz, analytisches Maßnahmenkonzept und Durchführung der Gesamtsanierung

Förderung
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Bayerische Landesstiftung
Landkreis
Gemeinde Wendelstein

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Ev.-luth. Pfarrkirche St. Georg in Wendelstein

Schadensanalyse der Bausubstanz, Maßnahmenkonzept, Gesamtsanierung

Baujahr 2013

Leistung VU / LP 1-9

BK 696.000 €

Bauherr:
Ev.-luth Kirchengemeinde St. Georg

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